Abbildung 2: Der Fluss eines intelligenten Sensors
Die Hauptanwendungen von intelligenten Sensoren sind Umweltüberwachung, Landwirtschaft, Transport und Verkehr, Logistik, Industrie, Krankenhausbereich, Beleuchtung, Luft- und Raumfahrt, Energieeinsparung, Automotive und Telekommunikation. Derzeit bieten IoT-Systeme bessere Möglichkeiten, wenn Geräte und Dienste durch Sensoren „intelligenter“ werden, da sie fast jeden erdenklichen Parameter messen können, darunter Druck, Trägheit wie Beschleunigung, Orientierung, allgemeine Bewegung, Position und Temperatur. Die Erfassung eines dieser Parameter kann die Gerätefunktionalität erheblich erweitern, aber das Einbeziehen mehrerer davon erzeugt ein ganzheitliches Funktionsangebot.
Zwischen biomedizinischen und sportlichen Anwendungen besteht ein Zusammenhang, wobei das Konzept der Sensorfusion und der Nutzung intelligenter Sensoren angewendet wird, um die physischen Variablen, die den menschlichen Körper betreffen, zu quantifizieren und zu qualifizieren. In solchen Fällen können einige Variablen die Leistung erhöhen und den Gesundheitszustand einer Person in Bezug auf Herzfrequenz, Kraft, Beschleunigung usw. überwachen.
Dies wird zum Beispiel im Radsport sowohl für die Leistungssteigerung der Radfahrer als auch für die Rehabilitation von verletzten Athleten zur Verhinderung zukünftiger Verletzungen angewendet. Daten verschiedener Art werden verwendet, wie Leistung, Sauerstoffverbrauch, biomechanische Messung von Variablen, Herzfrequenz und effektive Trittkraft auf das Pedal. Diese Aspekte werden unter Berücksichtigung ihrer Relevanz für die sportliche Leistungsfähigkeit analysiert. Einige Analysen können in Echtzeit durchgeführt werden, um Korrekturen direkt während des Trainings vorzunehmen und den Athleten somit Profile für den Pedaltritt zu bieten. Der Fußwinkel des Athleten auf dem Pedal ist entscheidend, um die Kraft des Fußes auf das Pedal zu übertragen. Intelligente Trägheitssensoren analysieren den Winkel des Fußes und stellen die Korrektur in einer App auf einem mobilen Gerät dar, sodass der Fahrer seinen Fuß neu positionieren kann, wie in Abbildung 3 gezeigt wird.